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Umfang des Versicherungsschutzes

Absicherung von unvorhergesehenen Sachschäden durch Bohrvorhaben,
insbesondere von:

  • Erdhebung,
  • Erdsenkung,
  • Erdbeben,
  • Erdrutsch,
  • Anschnitt von artesisch gespannten Grundwasserleitungen,
  • Gasaustritt,
  • Eintrag mikrobiologischer Verunreinigungen,
  • Hydraulischer Kurzschluss zweier getrennter Grundwasserstockwerke.

 

Ersetzt werden bis zu insgesamt 1 Mio. EUR neben Sachschäden auch
anfallende Kosten für:

  • Aufräumungs- / Dekontamination und Entsorgung von Sachen
  • Baugrund und Bodenmassen
  • Dekontamination und Entsorgung von Erdreich
  • Bewegungs- und Schutzmaßnahmen
  • Arbeits- und Eilfrachtzuschläge
  • Luftfracht- und Luftreisekosten
  • Provisorische Schutzmaßnahmen
  • Hotelkosten (bis 100 Tage, maximal 20.000 EUR)
  • Behördliche Auflagen
  • Technologiefortschritt
  • Schadensuchkosten
  • Verkehrssicherung
  • Kosten des Rechtsschutzes bei unbegründeten Ansprüchen Dritter
  • Sachverständigen-/Expertenkosten
  • Arteserverschluss
  • Umsonst aufgewandte Bohrkosten
  • Stillstandskosten für Bohrequipment

 Der Selbstbehalt je Schadensfall beträgt 500 EUR.

 

Nicht versicherte Gefahren und Schäden

 

Der Versicherer leistet ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen keine Entschädigung für Schäden:

  • durch Vorsatz des Versicherungsnehmers oder dessen Repräsentanten;
  • durch Krieg, kriegsähnliche Ereignisse, Bürgerkrieg, Revolution, Rebellion, Aufstand, Streik oder Aussperrung;
  • durch innere Unruhen;
  • durch Verfügung von hoher Hand, insbesondere Enteignung, Beschlagnahme oder Konfiszierung durch staatliche Organe;
  • durch Terrorakte (Terrorakte sind jegliche Handlungen von Personen oder Personengruppen zur Erreichung politischer, religiöser, ethnischer oder ideologischer Ziele, die geeignet sind, Angst oder Schrecken in der Bevölkerung oder Teilen der Bevölkerung zu verbreiten und dadurch auf eine Regierung oder staatliche Einrichtungen Einfluss zu nehmen);
  • durch Kernenergie, nukleare Strahlung oder radioaktive Substanzen;
  • durch Mängel, die bei Abschluss der Versicherung bereits vorhanden waren und dem Versicherungsnehmer oder dessen Repräsentanten bekannt sein mussten;
  • durch Einsatz einer Sache, deren Reparaturbedürftigkeit dem Versicherungsnehmer oder dessen Repräsentanten bekannt sein musste; der Versicherer leistet jedoch Entschädigung, wenn der Schaden nicht durch die Reparaturbedürftigkeit verursacht wurde oder wenn die Sache zur Zeit des Schadens mit Zustimmung des Versicherers wenigstens behelfsmäßig repariert war;
  • soweit für diese eine Leistung aus einem anderen Vertrag (zum Beispiel Baubetriebs-Haftpflichtversicherung, Bauherren-Haftpflichtversicherung, Bauleistungsversicherung) des Versicherungsnehmers oder eines Mitversicherten (beauftragten Unternehmen / Firmen) erlangt werden kann bzw. bei einem entsprechenden Abschluss erlangt werden könnte;
  • für die ein Dritter einzutreten hat oder ohne auf den Einzelfall bezogene Sonderabreden einzutreten hätte;
  • durch ungenügende Wartung/Instandhaltung.